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Hartwig Mülleitner
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Die Schwelle

Oberalm 2026

Stahlplastik: „Die Schwelle“ wurde speziell für das Haus und den Garten eines Architektenhauses Angefertigt und auch dort aufgestellt. Die Skulptur Die Schwelle greift die durchgängige Raumachse vom Gartentor über das Eingangstor, den Vorraum, die Wohnzimmertür bis hin zur Terrassentür auf und setzt diese räumliche Bewegung als logische Erweiterung in den Außenraum fort. Das Werk ist als Tor gestaltet und aus stählernen Eisenbahnschwellen gefertigt. Seine Form erinnert an ein japanisches Torii, jenes traditionelle Tor, das in der japanischen Kultur den Übergang zwischen der materiellen und der geistigen Welt symbolisiert. Damit verweist die Skulptur auf den Moment des Übergangs, des Innehaltens und des bewussten Überschreitens einer Grenze. In die Schwelle des Tores ist der Schriftzug „Die Schwelle“ in Schablonenschrift gelasert. Im Inneren befindet sich eine sechs Zentimeter starke Cortenstahl-Platte, die eine leicht geöffnete Tür symbolisiert. Sie wirkt einladend und verheißt einen Blick auf das Dahinterliegende. Die geöffnete Tür steht sinnbildlich für Veränderung, Aufbruch und die Bereitschaft, neue Lebensabschnitte zu betreten. Oft bedarf es der Überwindung einer Schwelle, um neue Erfahrungen, Erkenntnisse und Entwicklungen zu ermöglichen.

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